Über Gleisbilder

In den Gleisbild Programmen befinden sich die wichtigsten Funktionen des Systems. Hier legen Sie das Design Ihrer Anlage fest. Erstellen Sie frei konfigurierbare Gleisbilder durch Einfügen von Gleissymbolen, die alle Eigenschaften Ihrer Modellbahnanlage widerspiegeln.

 

 

Jedes Symbol besitzt seine eigenständig arbeitende Intelligenz, deren Eigenschaften eingestellt werden muss. So kann eine Weiche nicht funktionieren, wenn keine Digitaladresse hinterlegt ist. Und ein Bremsvorgang in einem Gleisabschnitt (Zuganzeiger) kann nicht arbeiten, wenn kein Bremsweg angegeben ist.

Gleisbesetztanzeigen

Die Besetztanzeige eines Gleisabschnittes kann durch ein rotes Feld in allen Gleissymbolen erfolgen.

Um einen ganzen Gleisabschnitt anzuzeigen, können Sie alle benachbarten Gleiselemente ebenfalls mit den Besetztinformationen versorgen.

Es gibt verschiedene für Railware geeignete Arten von Rückmeldebausteinen. Bei den industriell gefertigten Produkten handelt es sich entweder um Rückmeldebausteine die einen Kurzschluss zwischen den beiden Gleisen anzeigen (3-Leiter spezifisch) oder Gleisbesetztmeldebausteine mit Stromfühlern, die den Stromverbaruch von Lokomotiven oder Wagen anzeigen.

Weitere Infos: [ Rückmeldungen ] und [ Rückmeldungen Wie und Wo ]

Wir empfehlen dringend eine Standard Rückmeldung, die der Funktionsweise des Vorbilds entspricht. Weitere Infos: [ Universelle Rückmeldung ]

Rückmeldung für Umsteiger

Grundsätzlich kommt das System auch mit allen Arten von kurzzeitigen Kontakten wie Reedkontakte, Gleiskontakte durch Isolierung einer Schiene, Schaltkontakte für Stromschleifer (3-Leiter spezifisch) und alle Arten von Lichtschranken zurecht. Dies mag Umsteigern von anderen Softwaresystemen helfen, da die Rückmeldetechnik oft an spezielle Bedürfnisse der Software angepasst werden musste.

Oft ist ein Block- oder Gleisabschnitt in mehrere Kontakte aufgeteilt; z.B. Fahr- Brems- und Halteabschnitt. Dieses starre System bedeutet bei Railware starke Funktionseinschränkungen. Darum können diese mit "Master-Slave" Verbindungen oder "Achszählern" zusammengefügt werden.

Außerdem verwendet das System bei fehlenden Meldern in den Gleisen (z.B. Zuganzeiger) selbsttätig im Fahrweg davorliegende Kontakte. Virtuelle Kontakte sind unnötig.

Weitere Infos für Kunden: [ Handbuch 6 ]

Fahrstraßen

Fahrstraßen sind reservierte Wege in einem Gleisbild. Sie werden von der Zugsteuerung dynamisch erstellt und wieder aufgehoben, wenn ein Zug abgefahren wird oder er einen neuen Abschnitt (Zuganzeiger) erreicht. Nichts muss dafür von Ihnen konfiguriert oder gar programmiert werden. Die dynamischen Fahrstraßen sind die primäre Sicherungsebene im Railware System. Immer nur ein Zug kann einen Abschnitt zur Zeit befahren.

Im Gegensatz dazu können Rangierbewegungen, die nur mit einem Handregler ausgeführt werden, durch manuelle Fahrstraßen abgesichert werden. Dies ist sinnvoll, um auf vielbefahrenen Strecken gesicherte manuelle Fahrten durchzuführen. Manuelle Fahrstraßen sind von Ihnen vorkonfigurierte Fahrwege in einem Gleisbild. Sie werden durch Drücken von zwei Tastern eingestellt.

Railware beherrscht die Kombination von Teilfahrstraßen: Einfahr- und Ausfahrstraße ergibt Durchfahrt. Sie sind auch durch einen einstellbaren Namen aufrufbar.

Bedienen und konfigurieren


Bei vielen Gleiselementen können Sie mit den Maustasten den Ablauf von Zugfahrten steuern oder andere Dinge bewirken. Am häufigsten benötigen Sie die linke Maustaste. Mit ihr werden zum Beispiel alle Weichen geschaltet, ebenso Taster, die Entkuppler und andere Funktionen. Außerdem steuern Sie damit alle Zugfahrten.

Sehr komfortabel ist die Konfiguration mit dem Designer. Mit ihm werden die Eigenschaften der Symbole eingestellt.

Das besondere: er ist im laufenden Zugbetrieb aktiv.

Darum muss man bei Railware in der Regel den Zugbetrieb nicht anhalten, nur weil ein paar kleine Änderungen gemacht werden sollen.

Hier zahlt sich einmal mehr die interne Arbeitsweise des Systems, die objektorientiert wie ein neuronales Netz arbeitet, aus.

Signale stellen


Dies ist alleinige Aufgabe der Signalsteuerung. Sie erkennt in Zusammenarbeit mit der Zugsteuerung alle Abhängigkeiten zwischen Signalen und Weichen, zwischen Vor- und Hauptsignalen, zwischen einzelnen Blockabschnitten und Rangierfahrten. Außer dem Signaltyp, das ist ein Grundtyp mit Beschreibung der anzeigbaren Signalbilder und der Basis- Stellbefehle für den Steuerbaustein, sowie der Signalgrundstellung müssen Sie nichts weiter konfigurieren.

Die Signalsteuerung erkennt und stellt selbsttätig die bestmögliche Signalstellung. Alle Abhängigkeiten im Gleisweg, egal ob 1:n oder n:1, werden sicher erkannt. Genau wie die Spurplantechnik im Vorbild - nur ohne Konfiguration.

 

Einfacher geht es wirklich nicht mehr ...

 

Externe Gleisbildstellpulte

Normalerweise werden alle Bedienungselemente mit der Maus geschaltet. Wer vom Standort des PC entfernt eine Bedienmöglichkeit benötigt und statt eines zweiten PC (siehe: Im Netzwerk) einen Stelltisch bauen möchte, kann die in Railware integrierten Funktionen nutzen.

Damit können alle mit der Maus klickbaren Symbole über an das Rückmeldesystem angeschlossene Taster fernbedient werden. Dadurch entfällt die Parallelverkabelung der Anlagentechnik, weil die Funktionen des Gleisbildes unverändert aktiv bleiben.

Zur Ausleuchtung kann die Hardware der Light@Night Lichtsteuerung verwendet werden. damit kann jede Weichen- oder Signalstellung sowie die Fahrstraßen- und Belegtmelderanzeigen des Gleisbildes im externen Stelltisch angezeigt werden.

 

Weitere Infos: [ Externe Stelltische ]

 

Gleisbild Beispiele

Zum Abschluß ein paar Screenshots von Gleisbildern. Klicken auf das Bild zeigt ein vergrößertes Gleisbild in 50% der Originalgröße.


Eine Testanlage auf der gerade
Signale erprobt werden.

Eine zweigleisige Hauptstrecke
mit eingleisiger Nebenbahn.


Die Anlage eines Vereins.

Komplett eingleisige Anlage mit 4 Bahnhöfen und zwei Schattenbahnhöfen.
Großzügige Darstellung über zwei Monitore hinweg.