Arbeitsweise

Scheinbar erwartet man, dass ein System zur Überwachung und Steuerung einer Modelleisenbahn nach einem bestimmten Schema zu arbeiten hat, das dem Prinzip der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) entlehnt wurde. Fast alle bekannten Software Programme, deren Ursprung manchmal über 18 Jahre zurückliegt, arbeiten nach dem SPS Prinzip. Auch wenn sie spezielle modellbahnorientierte Begriffe verwenden.

Railware arbeitet völlig anders !

 

Was ist das Besondere an Railware ?

Railware handelt wie ein Modelleisenbahner denkt. Unser Gehirn ist ein neuronales Netz - und so ähnlich arbeitet auch Railware.

Als nahezu einziges System arbeitet Railware ohne irgendwelche von Ihnen vorprogrammierten Abläufe. Es gibt also keine Ablaufsteuerung wie 'Schrittketten', Fahrpläne, Makros oder andere Programmierungen in denen Zugfahrten und deren Teilschritte zu erfassen sind. Natürlich kennt auch Railware ein Regelwerk, dass nach den Anforderungen des Benutzers Entscheidungen trifft. Es ist aber vollständig im System enthalten. Sie können sich das in etwa so vorstellen, als hätte Railware alle Schrittketten, Fahrpläne oder Ablaufsteuerungen sämtlicher Modellbahnen der Welt bereits eingebaut.

Stattdessen beschreiben Sie in Railware die Eigenschaften Ihrer Anlage. Dazu zählt zunächst der Aufbau der Modellbahnanlage mit den Gleisen, Weichen, Signalen und Belegtmeldern. Dann konfigurieren Sie die auf Ihrer Anlage vorhandenen 'logischen' Komponenten und deren Eigenschaften. Das sind zum Beispiel die Schattenbahnhöfe und Bahnhöfe mit den Abstell- oder Bahnhofsgleisen. Sie legen z.B. Namen, Gleisnummern und die Länge der Gleise fest. Sie definieren Höchstgeschwindigkeiten in km/h und bestimmen den Bremsverlauf der Züge in Zentimetern. Nun kennt das System Ihre Anlage

Zum Beispiel Signale, Streckenabschnitte, Bahnhöfe und Züge sind Objekte auf Ihrer Modellbahn. Exakt diese Objekte, und noch viele mehr, bildet Railware in seiner Software nach. Diese haben Eigenschaften (ein Zug ist z.B. ein Güterzug), kennen Tätigkeiten (z.B. Prüfen und Stellen einer Weiche) und reagieren auf Ereignisse (z.B. Mausklick oder Rückmelder von der Anlage)

Nun benötigt das System noch die Eigenschaften Ihrer Lokomotiven und Züge. Sie bestimmen Namen, Länge, Zuggattungen und momentane Zuglok bei den Zügen und Lokdecoderdaten mit Adresse und Funktionen bei den Lokomotiven. Zum Abschluss ermitteln Sie die Geschwindigkeiten der Loks und stellen die gewünschten Höchstgeschwindigkeiten ein.

Alle Informationen werden immer nur einmal erfragt und gespeichert! Exakt an den Stellen, wo sie aus der Sicht eines Modellbahners hingehören.

Ein kleines Beispiel auf dieser Seite soll das Vorgehen verdeutlichen: [ Arbeitsweise Beispiel ]

Zum Abschluß legen Sie noch Eigenschaften zur Nutzung der Gleisabschnitte Abstell- oder Bahnhofsgleise fest. Dies geschieht mittels frei definierbarer Zuggattungen oder Linien. So können Sie z.B. festlegen, dass Güterzüge nur ein bestimmtes Gleis im Hauptbahnhof befahren dürfen oder Nahverkehrszüge besondere Strecken nehmen sollen.

All diese Einstellungen erfolgen nur ein Mal an der logisch richtigen Stelle. Und genau da liegt einer der wesentlichen Vorteile von Railware. Denn nun können Sie mit allen Zügen überall hinfahren. Das System hat bereits alle Informationen; Fahrten in neue Streckenabschnitte erfordern keine Anpassungen mehr.

Auf Grund der virtuellen Bremswegberechnung wird nur einen Melder pro Gleisabschnitt benötigt. Siehe dazu [ Virtuell fahren und Bremsen ] und [ Kostenvergleich ]

Zusammenfassung

  • Einmaliges Definieren aller Objekte und Eigenschaften Ihrer Anlage
  • Alle Betriebsabläufe sind vorprogrammiert und werden lediglich von Ihnen angepasst
  • Freizügiges Fahren auf allen Anlagenteilen
  • Selbsttätiger, gesicherter Zugbetrieb
  • Zugfahrten und Gleiswahl zufällig, nach fester Reihenfolge oder Fahrplan
  • Gemischter Hand- und Automatikbetrieb ohne Einschränkungen und Festlegungen
  • Änderungen können im laufenden Fahrbetrieb gemacht werden
  • Es ist nur ein Rückmelder pro Gleisabschnitt nötig

 

Railware ist das System mit den intelligenten Gleisen ...

... und somit denkbar einfach.

Siehe auch Download [ Interaktive Präsentation ]

Wie groß ist der Aufwand?

Im Vergleich zu anderer Software dauert es bei Railware etwas länger, bis sich der erste Zug auf der Anlage bewegt. Der Grund ist einfach: während Sie bei Anderen zunächst nur die Abläufe für genau diesen einen Zug programmieren müssen, sollten Sie bei Railware schon die Eigenschaften der gesamten Anlage und des ersten Zuges bestimmen.

Wer nur eine kleine Anlage mit 2-4 Zügen und etwa 10 Weichen besitzt, kommt mit einem einfachen System vermutlich schneller ans Ziel. Aber schon bei einer mittleren Anlage, auf der zwischen 5 und 15 Zügen fahren sollen, zahlt sich der anfängliche Aufwand aus und ist letztendlich sogar wesentlich geringer.

Warum ist das so?

Bei konventionellen Steuerungen wird der Aufwand zunächst linear mit der Anzahl der zu fahrenden Züge größer. Ab einer bestimmten Zugfrequenz steigt der Aufwand aber überproportional an, denn Sie selbst sind ja für kollisions- und fehlerfreie Fahrten verantwortlich. Und mehr Züge erfordern komplexere Abläufe, die von Ihnen programmiert werden müssen. Damit steigen übrigens auch die Fahrfehler auf der Anlage.

Anders bei Railware: hier bleibt der Aufwand mit jedem weiteren Zug konstant niedrig. Im Verhältnis der fahrenden Züge sinkt damit sogar die Rate Ihrer Fehler.

Diese Erfahrungen machen die meisten Modellbahner aber erst am Ende der Umstellung auf einen digitalen und PC gestützten Betrieb ihrer Anlage. Viele tausend Kunden, unzählige Vereine und die Profis der weltweit größten Schauanlagen können es Ihnen bestätigen. Sie würden nie mehr auf die Idee kommen, ein anderes System einzusetzen.

Weitere [ Informationen dazu auf dieser Seite ] Andere Softwaresysteme arbeiten oft wie [ hier beschrieben ]