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Tipp Wendezüge
Wendezüge mit Railware 4Wendezüge, genauer gesagt, die Wendepunkte von Wendezügen, werden über einen kleinen Dialog gesteuert. Sie finden ihn unter "Design" und "Wendezüge". ![]() Konfiguration Wendezüge Nach dem Öffnen klicken Sie auf den gewünschten Endhaltepunkt (Zuganzeiger) im Gleisbild und stellen die Gattung der zurückfahrenden Züge, die Aufenthaltsdauer und die Abfahrtgeschwindigkeit ein. Nach dem Speichern ist alles getan. Zug einsetzen und einmalig starten - der Rest geht selbsttätig. Auf der Fahrt zwischen den Endhaltepunkten ist die Zugsteuerung und die Zuglenkung verantwortlich, reserviert Streckenabschnitte und fährt den Zug. Müssen Weichen geschaltet werden, übernimmt dies die Zuglenkung. Einmal ist der Zug jedoch durch "Abfahren" in Bewegung zu setzen. Ablauf der Fahrten Setzen Sie den Wendezug in einen Zuganzeiger, der als Wendepunkt konfiguriert wurde. Falls Sie bestimmte Lokfunktionen schalten möchten, können Sie dies mit dem Fahrpult im Gleisbild tun. Es befindet sich im oberen Fensterrand und wird durch klicken mit der mittleren Maustaste aktiviert. Stellen Sie das Ausfahrsignal auf Fahrt und fahren den Zug nun per Mausklick auf 'Abfahren' ab und er wird sich in Bewegung setzen. Die Signalstellungen und Richtungen der Zuganzeiger sind dabei lediglich für die Abfahrt wichtig. Bei der Ankunft an den Wendepunkt hält ein Zug in jedem Fall an. Nach dem Anhalten eines Zuges am Endpunkt geschieht folgendes:
Wendezüge mit Railware Release 5Allgemeines Im Release 5 werden die Wendepunkte ausschließlich in der Bahnhofsverwaltung konfiguriert. Sie können eine Liste für bis zu 24 Zuggattungen anlegen. Wichtig ist, dass Sie für jeden Wendepunkt einen Bahnhof anlegen müssen. Üblicherweise ist dieser meist vorhanden, weil ein Zug in der Regel in einem Bahnhof wendet, so dass für das Wenden kein Bahnhof extra eingerichtet werden muss. Wenn nun aber in einem Bahnhof eine sogenannte "Sägefahrt" notwendig wird, damit ein Zug zum Beispiel in einem Abstellgleis abgestellt wird, muss für diesen Teil des Bahnhofs auf der Anlage und auch für das Ausziehgleis jeweils ein neuer Bahnhof angelegt werden, damit hier zuerst der Zug in das Ausziehgleis fährt und dann in die Abstellgruppe. Dadurch können auch für Bahnsteiggleis, Ausziehgleis und Abstellgleis unterschiedlich lange Wendezeiten eingestellt werden. Damit diese Betriebssituation tatsächlich abgebildet werden kann, bitte beachten, dass der Zug nur dann nach dem Wenden eindeutig die Fahrt aufnimmt, wenn Sie die Funktion Gattungstausch auch nutzen, da nur dann der Zug einen eindeutigen erlaubten Fahrweg bekommt. Mehrere erlaubte Fahrwege nach dem Wenden Hat der Zug nach dem Wenden zwei oder mehr erlaubte Fahrwege, wird je nach Betriebssituation, eines der erlaubten freien Gleise genutzt. Nur alleine durch das Wenden bekomme ich keine gezielte Fahrt. Will ich nach dem Wenden aber eine gezielte Fahrt erreichen, dann muss ich auch die Funktion Gattungstausch (die nicht im Bahnhof, sondern im jeweiligen Zuganzeiger eingestellt wird) nutzen. In jedem Zuganzeiger, in dem der Zug seine Richtung wechseln und gezielt in Gleise gelenkt werden soll, muss ein Gattungstausch erfolgen. Dadurch können im Ergebnis gezielte Linienpläne erstellt werden. Durch kombiniertes geschicktes Einsetzen von Wendepunkten und Gattungstausch können Sie umfangreiche Rangierfahrten abbilden. Konfiguration ![]() Konfiguration Wendezüge Öffnen Sie den Dialog über "Design" und "Bahnhöfe". Wählen Sie den gewünschten Bahnhof und wechseln Sie zur Karteikarte "Wendezüge". Nun können Sie die Liste ergänzen. Stellen Sie außer der Zuggattung auch die Haltedauer und die Abfahrtgeschwindigkeit ein. Alternativ können diese Einstellungen auch im Designer gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der entsprechende Zuganzeiger einem Bahnhof zugeordnet ist, weil dann die entsprechenden Bahnhofsdaten auch angezeigt werden. Für den Ablauf der Fahrten sind Zugsteuerung und Zuglenkung verantwortlich. Einmal ist der Zug durch "Abfahren" in Bewegung zu setzen. Dies kann auch durch die Autostart Funktion automatisiert werden. Bitte beachten Sie, dass die im Bahnhof eingestellten Wendezugfunktionen für die jeweilige Gattung grundsätzlich im gesamten Bahnhof (für alle zugeordneten Zuganzeiger) gelten. Sollen diese eingestellten Wendezugfunktionen nur in bestimmten Gleisen gelten, muss zusätzlich die jeweilige Gattung unter erlaubte Gattung in dem jeweiligen Zuganzeiger ausgewählt werden, in welchem Gleis das Wenden vollzogen werden soll! Wird eine Gattung in einem der zugeordneten Zuganzeiger des Bahnhofs nicht erlaubt, dann wird in diesem Zuganzeiger keine Wendung erfolgen, weil der Zug nicht einfahren darf. Ablauf der Fahrten Setzen Sie den Wendezug in einen Zuganzeiger, der als Wendepunkt konfiguriert wurde. Falls Sie bestimmte Lokfunktionen schalten möchten, geschieht dies in der Regel durch die Autofunktionen selbsttätig. Fahren Sie den Zug nun per Mausklick auf 'Abfahren' ab und er wird sich in Bewegung setzen. Die Signale stellt die Signalsteuerung selbsttätig. Nach dem Anhalten eines Zuges am Endpunkt geschieht folgendes:
Zu dieser Seite haben beigesteuert: Siegfried Leisen |