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Doku4 Blockstrecken einrichten

In diesem Kapitel wollen wir uns mit dem praktischen Aufbau von Blockstrecken beschäftigen. In mehreren Beispielen wird gezeigt, wie mit unterschiedlichen Rückmelde- Systemen ein sicherer Blockbetrieb auf den freien Strecken ihrer Anlage eingerichtet wird. Und zu guter letzt werden wir uns noch mit den Übergängen der freien Strecken in Bahnhöfe und deren Handhabung beschäftigen.

Automatischer Blockbetrieb, was ist das ?

An dieser Stelle ist natürlich an die Automatisierung der Blockstrecken gedacht. In der Literatur spricht man dann auch vom automatischen Blockbetrieb, Selbstblock oder dem automatischen Streckenblock.
Ein automatischer Streckenblock ist ein selbsttätiges System zur Sicherung der Zugfahrten auf einer Strecke, die in durch Signale begrenzte Blockabschnitte unterteilt ist. Grundstellung der Signale ist im allgemeinen die Fahrtstellung. Die Haltstellung erfolgt bei Einfahrt des Zuges in den Blockabschnitt, die Fahrtstellung nach dessen frei werden. Das Kriterium für die Freimeldung liefert das Rückmeldesystem.

Übrigens: bei Nutzung von Formsignalen hört man oft, dass diese in der Ruhestellung auf Halt stehen und jeweils vor einem fahrenden Zug auf Fahrt. Dies trifft lediglich bei alten mechanischen Stellwerken oder Blockstellen zu. Nach den damaligen Vorschriften wurden die Züge von Hand (per Fernsprecher) von Blockstelle zu Blockstelle weitergereicht. Spätestens ab den 60er Jahren mit Einführung des elektrischen Streckenblocks und der Spurplantechnik standen auch die zunächst noch verbliebenen Formsignale auf freier Strecke in Ruhestellung Fahrt.



In einem Blockabschnitt kann sich zur Zeit also immer nur ein Zug befinden. Da das zurückliegende Signal für die Dauer der Belegung auf Halt steht, können nachfolgende Züge nicht in den belegten Abschnitt einfahren. Dies verhindert zuverlässig ein Auffahren nachfolgender Züge.

Rückmeldung der Belegung eines Abschnittes

Die Gleis- Belegtmeldung erfolgt über das Rückmeldesystem des Digitalsystems. Idealerweise erfolgt die Meldung auf dem gesamten Blockabschnitt. Nur in Ausnahmefällen sollten kurzauslösende Kontakte wie Reedkontakte oder Schaltgleise Verwendung finden.

Auf einer Modellbahnanlage sind die Blockabschnitte typischerweise sehr viel kürzer als beim Vorbildbetrieb. Ein sicherer Blockbetrieb ist möglich, wenn die Auswirkungen bekannt sind. In manchen älteren Büchern (manch Autor schreibt auch heute noch davon ab) steht geschrieben, dass ein Blockabschnitt immer länger als der längste fahrende Zug sein muss. Dies ist so nicht richtig. Wenn sie eine echte Belegtmeldung auf dem gesamten Blockabschnitt einrichten, kann ein fahrender oder stehender Zug durchaus auch zwei oder mehr Blockabschnitte belegen. Dann sind eben mehr als ein Abschnitt gesperrt und würden, falls Signale angeschlossen sind, auch mehrere Halt zeigen. Wichtig ist nur, dass das letzte Signal hinter dem Zug Halt zeigt. Wenn Sie hingegen kurzzeitige Kontakte einsetzen, die nicht den gesamten Abschnitt überwachen, dann gilt die alte Regel: ein Blockabschnitt muss länger sein als der längste fahrende Zug auf der Anlage !

Symbole

Zur Darstellung von Blockstrecken in den Gleisbildern eignen sich die Symbole 'Signal' und 'Zuganzeiger'. Optional können auch Vorsignale dargestellt werden, diese sind aber nicht zwingend erforderlich. Nachfolgend einige Beispiele:


Verschiedene Blockstrecken


Auf großen Anlagen kann man die Blockstrecken in einem eigenen Gleisbild (ein weiteres Railware- Fenster) darstellen und die Gleisenden dem Aufbau der Anlage entsprechend mit den anderen Gleisbildern verknüpfen.

Unterschiedliche Arbeitsweisen

Railware unterstützt zwei verschiedene Arten der Steuerung von Blöcken: Auslösung durch Gleisbesetztanzeiger oder durch die Zuginformationen in den Zuganzeigern.

Gleisbesetztanzeiger:
Beim Aktivieren der Gleisbesetztanzeige eines Signalsymbols sucht Railware im zurückliegenden Streckenabschnitt nach dem vorherigen Blocksignal und stellt es auf Halt. Wird der Gleisabschnitt wieder 'frei' gemeldet, wird auch das Blocksignal wieder auf 'Fahrt' gestellt. Dieses Verfahren funktioniert natürlich nur mit einer echten Gleisbesetztmeldung, nicht mit Reedkontakten.

Zuginfo der Zuganzeiger:
Hier wird die Steuerung der Signale durch die Anzeige in den Zuganzeigern als 'Schleppanzeige' vorgenommen. Erfolgt die Anzeige eines Zuges in einen Zuganzeiger, dann sucht Railware nach dem vorherigen Zuganzeiger oder Signal (Blocksignal) und stellt es auf 'Halt'. Fährt der Zug weiter oder wird er anderweitig entfernt, dann wird auch das vorherige Signal wieder auf 'Fahrt' gestellt. Dieses Verfahren ist insbesondere für Reed- oder andere Momentkontakte geeignet. Voraussetzung ist die Verwendung der Zugsteuerung (egal ob zur Steuerung von Zügen oder nur zur Anzeige der Zugpositionen verwendet) in Railware.

Die Umschaltung zwischen diesen beiden Betriebsarten erfolgt in den Optionen der Gleisbilder mit einer eigenen Karte 'Blockstrecken' und der Einstellung 'Steuerung der Blöcke durch'..


Einstellen der Arbeitsweise


Aufstellen von Signalen

Vor einem Blockabschnitt befindet sich immer ein Blocksignal. Im ersten Blockabschnitt nach einem Bahnhof ist dies das Ausfahrsignal. Das Blocksignal regelt die Einfahrt in den folgenden Abschnitt. Ob Sie die Signale auch wirklich aufstellen, ist eigentlich egal. In früheren Zeiten (Analogbetrieb) hat man beim Bau einer Modellbahnanlage die Signale immer zuerst aufgestellt, denn sie hatten eine zugbeeinflussende Wirkung. Bei einer digitalen Anlage mit PC- Kopplung ist es egal; denn in diesem Fall wird der PC den Zug übernehmen und sorgt selbst für das Anhalten und Beschleunigen der Züge. Darum sind Signals heute nur noch aus optischen Gründen vorhanden. Sie werden Signale also nur in den sichtbaren Anlagenteilen aufstellen - in den verdeckten Bereichen sind sie nur im Gleisbild ihres PCs vorhanden.

Länge der Blöcke in Railware

Das System macht ihnen keine besonderen Vorschriften für die Länge der einzelnen Blöcke. So können je nach Gegebenheiten auf der Anlage die Blockabschnitte durchaus unterschiedliche Länge aufweisen. Gehen Sie hier am besten nach optischen Gesichtspunkten vor. Da vor einem Blockabschnitt immer ein Signal steht, markiert es immer einen besonders markanten Punkt auf der Anlage. Denn an dieser Stelle könnte ein Zug zum halten gebracht werden. Es macht also Sinn, die Signalposition und die Blocktrennung an Stellen zu legen, die einen haltenden Zug auf der Anlage optisch gut zur Geltung bringen. So sieht es zum Beispiel nicht so gut aus, wenn ein auf der Strecke angehaltener Zug mit den letzten beiden Wagen aus einem Tunnel herausschaut.


Eine Blockstrecke


Jedoch sollte ein Blockabschnitt eine bestimmte Länge nicht überschreiten, da andernfalls die Genauigkeit der Anhaltevorgänge sinkt. Eigentlich ist dies kein großes Problem, wenn ein Zug einmal mit 20 Zentimeter und ein anderes Mal mit 50 Zentimeter Abstand vor einem Halt zeigenden Blocksignal abgebremst wird. Trotzdem sollten Sie die Werte der folgenden Tabelle berücksichtigen.

Spurweite
Ideallänge bis (cm)
Maximallänge (cm)
Z
150
300
N
200
400
H0
200-600
900
0 und I
400-800
900
G
400-900
900


Sind sie stolzer Besitzer einer großen Modellbahnanlage mit langen Streckenverläufen und haben Sie lange Blockstrecken vorgesehen? Dann können Sie die Streckenabschnitte alternativ auch in zwei Teile einteilen. Ein 6 Meter langer (bei H0) Blockabschnitt kann zum Beispiel in zwei Abschnitte von jeweils vier und zwei Meter Länge aufgeteilt werden. Der erste lange Abschnitt dient dabei nur zur Belegtanzeige und der folgende zweite Abschnitt dient bei Halt zeigendem Signal zum Anhalten. So wird ein Zug innerhalb von 2 Metern zum Alten gebracht.


Trennung langer Blockabschnitte


Den ersten Teil konfigurieren Sie im Railware Gleisbild als Vorsignal und der zweite Abschnitt ist ein Zuganzeiger. Sind Vor- und Hauptsignal miteinander verkoppelt wird die Geschwindigkeit durch das Vorsignal bereist beim Auslösen zurückgenommen. Wenn der Zug dann in den zweiten Abschnitt einfährt, könnte der vorausfahrende Zug den Abschnitt schon geräumt haben und unser Zug kann wieder beschleunigen. So lässt sich der 'Ziehharmonikaeffekt' wirkungsvoll vermeiden.

Aufbau eines Gleisbildes mit Railware

Bevor wir mit dem praktischen Aufbau der Gleise und dem erstellen des Gleisbildes beginnen, sind noch einige Vorbemerkungen nötig. In manchen Beschreibungen kann man nachlesen, dass bei Vorhandensein einer Anzahl von n Blockabschnitten n-1 Züge fahren können. Dies ist falsch. Wenn wir uns einen Kreis mit drei Abschnitten vorstellen und dort zwei Züge drauf platzieren, werden wir feststellen, dass immer nur eine Lok kurz beschleunigt und dann wieder anhält; dann beschleunigt die zweite und so weiter. Wenn die Lokomotiven tatsächlich fahren sollen, dann kann man nur n-2 Züge werden auf die Reise schicken. Dies ist in Railware nicht anders, da das System vor dem Beschleunigen eines Zuges den nächsten Abschnitt reservieren muss, gilt auch hier: bei n Blockabschnitten können n-2 Züge fahren.

Darum bauen wir bei unseren Tests der Blockstrecken einen Kreis mit mindestens 4 Abschnitten auf, damit wenigstens zwei Lokomotiven oder Züge fahren können. Wenn genügend Platz für den Testaufbau vorhanden ist, sollte ein Abschnitt wenigstens eine Länge von einem Meter aufweisen. Dann können wir auch mit kleinen Züge fahren.

Tests mit Railware immer mit wenigstens drei Abschnitten und Zuganzeigern durchführen !


Test Gleisbild


Aus dem vorhergehenden Kapitel wissen Sie bereits, wie ein Gleisbild erstellt wird. Die Abbildung zeigt die Lage der Zuganzeiger und der Gleise. Wir beschränken uns bei der Beschreibung der Konfiguration auf die Einstellungen, die für den automatischen Selbstblock nötig sind.

Für jeden Blockabschnitt setzen wir einen Zuganzeiger ins Gleisbild.. In ihm wird der Zug angezeigt, der sich gerade in ihm befindet. Das im Zuganzeiger integrierte Signal regelt die Einfahrt in den nächsten Abschnitt. Wenn ein Zug also in einen neuen Abschnitt fährt und er im nächsten Zuganzeiger angezeigt wird, wird er innerhalb dieses Abschnittes abgebremst wenn das Signal auf Halt zeigt. Andernfalls würde der nächstfolgende Abschnitt vorreserviert und der Zug fährt weiter.

Zum Erstellen des Gleisbildes sind folgende Schritte nötig:

  • Starten Sie ein Gleisbildprogramm
  • Betätigen Sie ‚Gleisbild’ und ‚Neues Gleisbild erstellen’
  • Eingabe des Namens z.B. ‚TestBlock’ und betätigen von ‚OK’.
  • Öffnen Sie in ‚Design’, ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Gleisbild’.
  • Erstellen Sie das abgebildete Gleisbild durch Einfügen und drehen der Symbole.
  • Beginnen sie mit den Zuganzeigern und stellen dann die Verbindungen mit den geraden Gleissymbolen her.
  • Die Zuganzeiger sollten vom Typ ‚Integriert’ sein. Nur bei eingleisigen Strecken sollten Sie Zuganzeige der mit externen Signalen auf beiden Seiten verwenden.
  • Schließen Sie das Designfenster.

Als Nächstes müssen die Nummern der Rückmeldedecoder eingetragen werden:

  • Öffnen Sie im Menü ‚Design’, ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Digital-Adressen’
  • Klicken Sie nun nacheinander auf alle Zuganzeiger und geben die Modulnummer und den Anschluss des Belegtmelders ein.
  • Klicken Sie zusätzlich auf den Schalter ‚Danebenliegende Gleissymbole anzeigen’. Er befindet sich rechts des Eingabefeldes und bewirkt, dass die Belegtanzeige im gesamten Gleis angezeigt wird und nicht nur im Anzeigesymbol selbst.
  • Schließen Sie das Designfenster.
  • Testen Sie die Funktion und Zuordnung der Belegtmeldung in dem Sie mit der Hand (bei 3-Leiter Anlagen mit einem Kurzschluss zwischen den beiden Schienen) die Belegtmelder auslösen.

Nun tragen wir in jeden Zuganzeiger die zur Verfügung stehenden Bremswege ein. Die Bremswege können je nach ihren Testaufbau variieren. Sinnvoll ist zunächst eine Angabe mit wenigstens 20 bis 40 Zentimetern Platz bis zum Ende des Gleisabschnittes. Ist also ein Gleisabschnitt zum Beispiel 200 cm lang, dann sollten Sie als Bremsweg 160 cm wählen. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie gerne längere Werte einstellen, aber für unseren Testaufbau und den ersten Gehversuchen sollten wir allen Schwierigkeiten aus dem Weg gehen und sichere Werte für die Bremswege verwenden.

  • Öffnen Sie im Menü unter ‚Design’ und ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Zugeinstellungen’.
  • Klicken Sie nacheinander auf jeden Zuganzeiger und tragen im Designfenster den dazugehörenden Bremsweg in Zentimetern ein.
  • Schließen Sie das Designfenster

Bis zu diesem Punkt haben wir allgemeine Einstellungen durchgeführt. Jetzt geht es an die spezifischen Einstellungen, die für den Blockbetrieb benötigt werden. Wir hätten sie bereits in den vorherigen Schritten mit eingeben können, aber wir wollen dies getrennt durchführen, damit eindeutig erkennbar ist, welche Einstellungen für die Blocksicherung zuständig sind.

  • Öffnen Sie erneut im Menü ‚Design’, ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Gleisbild’.
  • Klicken Sie nacheinander auf jeden Zuganzeige und geben dem Signal die Grundstellung 'Fahrt'. Außerdem ist die Einstellung 'Rückblock schalten' zu aktivieren.
  • Schließen Sie das Designfenster.
  • Öffnen Sie im Menü ‚Design’, ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Zugeinstellungen’.
  • Klicken Sie im Gleisbild nacheinander auf allen Zuganzeiger und aktivieren die Optionen 'automatische Weiterfahrt' und 'Zugabfahrt automatisch'.
  • Wenn sie möchten, können Sie die Abfahrt des Zuges verzögern und dafür eine Zeit in Sekunden einstellen. Wenn sich das Signal auf Fahrt stellt, wird der Zug erst nach Ablauf der Verzögerung abgefahren.
  • Schließen Sie das Designfenster.

Die Konfiguration des Gleisbildes ist nun abgeschlossen.

Je nachdem welches der folgenden Beispiele Sie aufbauen wollen, muss in den Systemoptionen die Funktionsweise des Blockbetriebes eingestellt werden. Dazu sind folgende Schritte nötig.

  • Starten Sie im Menü unter ‚Gleisbild’ den Dialog ‚Systemoptionen’.
  • Schalten Sie auf die Karteikarte ‚Blocksteuerung’.
  • Wählen Sie für das erste und vierte Beispiel die Option 'Gleisbesetztmelder'. Für das zweite und dritte Beispiel ist die Einstellung ' Info der Zuganzeiger' erforderlich.
  • Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit ‚OK’ und schließen das Fenster. Ein Neustart des Systems ist nicht erforderlich.

Das so erstellte Gleisbild kann für den Test aller folgenden Beispiele verwendet werden. Der Aufbau der Gleise und der Rückmeldungen sowie der Ablauf der Tests wird in den einzelnen Beispiele beschrieben.

Beispiel 1: mit Belegtmeldern

Dieses Beispiel kann sowohl mit 2-Leiter als auch mit 3-Leiter Gleismaterial aufgebaut werden. Wenn Sie genügend Platz haben, sollte jeder Abschnitt eine Länge von wenigstens 100 bis 150 cm aufweisen. Bauen sie an den gezeigten Stellen eine Trennstelle ein und schließen die so abgekoppelten vier Abschnitten an einen Rück- oder Belegtmeldebaustein. Weitere Hinweise zu Belegtmeldungen finden Sie im Kapitel Doku4 Rückmeldung Wie und Wo.

In den Systemoptionen muss in der Karteikarte ‚Blockstrecken' die Einstellung 'Gleisbesetztmelder' eingestellt sein.


Aufbau mit Belegtmeldung


Bei den später beschriebenen Testabläufen werden Sie feststellen, dass nicht nur der fahrende Zug von einem zum nächsten Zuganzeige transportiert wird, sondern zusätzlich die Gleisbesetztanzeige anspricht. Die Gleisbesetztanzeige ist solange aktiv, bis die Lok mit der letzten Achse oder dem letzten Wagen den Abschnitt verlassen hat.

In diesem Gleisbild können auch Züge fahren die länger sind als der längste Blockabschnitt. Probieren Sie es ruhig einmal aus; stellen einen Zug auf das Gleis der immer zwei Abschnitte belegt. Zwar können Sie bei den vorhandenen vier Abschnitten jetzt kaum noch mit einem 2. Zug fahren, aber wenn unser Langzug fährt, sollten Sie auf dem Gleisbild trotzdem korrekt schaltende Signale beobachten.

Beispiel 2: mit Schaltgleisen

Das nun folgende Beispiel ist für Modellbahnanlagen gedacht, die nicht mit einer echten Belegtmeldung arbeiten können, sondern für die Rückmeldung Kontaktgleise oder Reed- Kontakte einsetzen.

Auch dieses Beispiel eignet sich sowohl für 2-Leiter als auch für 3-Leiter Gleismaterial. Achten Sie auf eine genügende Länge der einzelnen Gleisabschnitte, denn in diesem Beispiel darf der längste fahrende Zug nicht länger sein als der kürzeste Blockabschnitt.

Bei den später beschriebenen Tests werden Sie feststellen, dass diese Kontakte zwar die Züge an die richtige Position (Gleisabschnitt) schieben, aber die dauerhafte Belegtanzeige fehlt. So wird bei einem fahrenden Zug der hinter dem Zug liegende Abschnitt bereits frei gemeldet, wenn die Spitze des Zuges in den nächsten Abschnitt einfährt und sich die letzten Wagen noch im alten Abschnitt befinden.

Der nächste Block wird also durch die Spitze des Zuges als belegt gemeldet. Gleichzeitig wird aber der zuvor belegte Abschnitt als frei gemeldet, obwohl sich vermutlich noch Wagen dahin befinden. Dies ist eine Problem, das sich mit denen gewählten Kontakten ergibt. Denn mit Momentkontakten kann das Ende eines Zuges nicht zuverlässig erkannt werden. In der Praxis spielt dies in vielen Fällen aber keine Rolle, da der nächstfolgende Zug meist noch einen ausreichenden Abstand hat. Trotzdem: dieses Verfahren ist nicht vorbildgerecht und nicht frei von Fehlern.


Aufbau mit Schaltkontakten



Reedkontakte


Beispiel 3: Schaltgleise und virtuelle Achszähler

Den Nachteil der fehlenden Belegtmeldungen umgeht das nun folgende Beispiel durch die Verwendung der so genannten virtuellen Achszähler. Bei diesem Verfahren werden immer zwei Kontakte zu einem Belegtabschnitt zusammengefasst. Die Kontakte befinden sich ebenfalls zwischen den einzelnen Blockabschnitten. Beim ersten Auslösen des ersten Kontaktes wird Block 1 dauerhaft als belegt gemeldet. Sollte der Kontakt noch öfter auslösen, wird die Anzahl der Kontaktimpulse mitgezählt. Der Kontakt 2 und muss nun genauso oft auslösen wie der erste Kontakt, dann wird der Abschnitt wieder frei gemeldet. Gleichzeitig wird mit dem ersten Auslösen von Kontakt 2 der Achszähler mit der Zähler 2 ausgelöst und damit der Abschnitt 2 dauerhaft als belegt gekennzeichnet, bis auch der zweite angeschlossene Kontakt (Kontakt 3) wieder zurückgezählt hat.

Wichtig ist, dass die Anzahl der Kontaktimpulse bei der Ein- und Ausfahrt gleich sind. Wenn Sie Schaltkontakte verwenden, ist es sinnvoll, dass der letzten Wagen einen Schaltimpuls auslöst. Dies gilt ebenso für Reed- Kontakte: auch der letzte Wagen des Zuges sollte mit einem Magneten ausgerüstet sein. Es werden manchmal auch echte Achszähler angeboten oder sie könnten ca. 10 Zentimeter lange Gleisabschnitte zur Rückmeldung abgetrennt haben. In diesen beiden Fällen müssen Sie berücksichtigen, dass die Auswerteelektronik der Rückmeldungen eine gewisse Verzögerung hat. Beim Befahren dieser Kontakte mit einem Zug kann es passieren, dass bei langsamer Geschwindigkeit jede Achse oder jedes Drehgestell einzeln gezählt wird, während bei schnelleren Impulsen durch eine höhere Geschwindigkeit die Impulse zusammengefasst werden könnten. Es kommt zu Fehlinterpretationen. Darum sollte die Geschwindigkeit einigermaßen konstant sein bzw. die verwendeten Rückmelde- Baustein dürfen nur eine geringe Schaltverzögerung aufweisen. Hier sind eigene Experimente erforderlich !

Wichtig ist außerdem, dass der Zug das Gleis nur in einer Richtung befahren darf. Er kann nicht innerhalb eines Blockabschnittes die Fahrtrichtung wechseln und wieder zurückfahren. Dies würde zu falschen Belegtanzeigen führen.


Zusammenlegen der Kontakte


Beispiel 4: Blocksicherung einer eingleisigen Strecke

Nach dem wir schon einige Tests gemacht haben, soll hier als Ergänzung noch die Konfiguration einer eingleisigen Strecke mit mehreren Blockabschnitten erläutert werden. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Beispielen verzichten wir jedoch auf eine exakte Beschreibung der Tests und beschränken uns auf die Konfiguration in den Gleisbildern. Sie haben ja mittlerweile viel Erfahrung gesammelt und können das Beispiel bestimmt leicht nachvollziehen. Wenn Sie mit dem bisherigen kreisförmigen Gleisen weiterarbeiten wollen, müssen Sie das Gleisbild nach dem folgenden Bild umzeichnen.


Beide Richtungen befahrbar


Da wir das Gleis in beiden Richtungen befahren wollen, müssen wir für die Zugbeeinflussung auch Signalsymbole für beide Fahrtrichtungen haben. Darum ist der Zuganzeigertyp auf ‚externe Signale’ zu ändern und Signale einzusetzen. Dies geschieht so:

  • Starten Sie Design ‚Gleisbild’
  • Klicken Sie nacheinander alle Zuganzeiger und wählen den ‚Zuganzeigertyp’ ‚extern links/rechts’ aus.
  • Entfernen Sie an 8 Stellen der Blockabschnittsenden die Gleissymbole und ersetzen sie durch Signale. Achten Sie auf die korrekte Ausrichtung.
  • Klicken Sie nacheinander in alle Signale und wählen als Grundstellung ‚Fahrt’ (Erklärung später) und ‚Rückblock schalten.
  • Schließen Sie das Designfenster, warten auf Beendigung des Speichervorganges und starten dann Design ‚Digitaladressen’.
  • Klicken Sie nacheinander auf alle Signale und tragen als Rückmeldeanschluss die Rückmeldeadresse des Zuganzeigers ein. Immer die Signale links und rechts eines Zuganzeigers erhalten die gleiche Rückmeldenummer wie der Zuganzeiger selbst. Bitte den Schalter ‚Danebenliegende Symbole...’ an den Signalen ausgeschaltet lassen !
  • Klicken Sie nacheinander auf alle Zuganzeiger und aktivieren den Schalter ‚Danebenliegende Symbole ...’.
  • Schließen Sie das Designfenster.

Nachdem der Zuganzeiger sein Signal ‚verloren’ hat, erfolgen nun die Einstellungen für den Blockbetrieb (‚Rückblock schalten’) in den Signalen. Damit die Signale wissen, wann sie andere Signale schalten sollen, geben wir ihnen als auslösendes Ereignis einen Rückmeldekontakt. Wie können die gleiche Rückmeldeadresse mehrfach nutzen; der Zuganzeiger weiß, das es sich dabei um ‚seinen’ Zug handelt.

Auch in diesem Gleisbild tragen wir als Grundstellung aller Signale ‚Fahrt’ ein. Dies ist nun wirklich nicht ganz vorbildgerecht, dürfte aber auf der Anlage kaum auffallen. Bei einer komplett freien Strecke sollte entweder die eine oder die andere Fahrtrichtung vollständig auf Halt gestellt sein. Dies wird später mit den fahrenden Zügen auch geschehen, wenn wir in den Abfahrtzuganzeiger des Bahnhofs unter ‚Zugeinstellungen’ die Option ‚Weiterfahrt bis Bahnhof’ aktivieren. Das müssen wir tun, wenn wir mit mehreren Zügen gleichzeitig fahren wollen. Denn dann muss es eine Vorkehrung für den Fall geben, dass zwei Züge gleichzeitig die gleiche Strecke befahren wollen. Darum reservieren wir bei eingleisigen Strecken vorsichtshalber gleich die gesamte Strecke mit allen Zuganzeigern bis wir auf einen Zuganzeiger stoßen, der zu einem Bahnhof gehört.

Beim reservieren der einzelnen Fahrabschnitte werden nun gleichzeitig alle Signale entgegen der Fahrtrichtung auf Halt gestellt. Die Signale in der Fahrtrichtung des Zuges hingegen auf Fahrt (wenn die Strecke frei ist). Probieren Sie es doch einfach selbst mal aus, egal ob per Simulation oder auf den Testgleisen – Sie wissen ja nun, wie man das sinnvoll macht ... nur: nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie weiterhin Schritt für Schritt vor !

Alternativ können Sie ja auch das unten gezeigte Gleisbild aufbauen. Es nimmt nicht soviel Platz weg und gleichzeitig kann die Funktion der Wendezüge an den Gleisenden ausprobiert werden.



Auch die folgende Variante ermöglicht das Ausprobieren verschiedener Situationen. Wir haben einfach an allen Gleisenden Wendezüge mit unterschiedlichen Wartezeiten konfiguriert.



In den Systemoptionen haben wir unter ‚Zugsteuerung’ die Optionen ‚Immer kürzestes Gleis’ und ‚Stumpfe Weichen schalten’ aktiviert. Und zu letzt ist in den 4 Zuganzeigern der Endgleise unter ‚Zugeinstellungen’ die Option ‚Weiterfahrt bis Bahnhof’ eingestellt. Haben Sie das alles so gemacht, dann fahren die Züge zufällig ab oder versuchen es zumindest. Dabei kann es zu keinen Zusammenstößen oder gegenseitig auf das Freiwerden der Strecke wartenden Züge kommen.

Hinweis: in einem der kommenden Softwareupdates wird dieses Verfahren modifiziert und verbessert. Bitte informieren Sie sich im Gleisbildmenü unter ‚Hilfe’ in ‚Was ist neu ?’.

Ausprobieren der einzelnen Beispiele

Das Testen unseres Gleisbildes im PC und ohne eine Verbindung zur Anlage hat den entscheidenden Vorteil, dass wir sehr schnell und effektiv die Funktionen überprüfen können. Würden wir direkt mit fahrenden Lokomotiven arbeiten, könnten wir die Tests nicht so schnell ablaufen lassen. Außerdem vermeiden wir Fehler die zu Zusammenstößen führen könnten.

Dafür nutzen wir eine ganz einfache Funktion: durch Festhalten der Steuerungstaste (‚Strg’) und klicken mit der linken Maustaste in einen Zug anzeigen schalten wir einmal kurz die Belegtmeldung im Zuganzeiger ein und wieder aus. Dieser kurzen Impuls reicht aus, um den Zug im Gleisbild an die nächstfolgende Position zu verschieben und weitere Aktionen des Dispatchers auszulösen.

Wenn sie einzelne Blockabschnitte für die Benutzung kurzzeitig sperren möchten, können Sie bei gedrückter ‚Alt’- Taste mit der Maus in einen Zuganzeiger klicken. Das Symbol ist dann grau hinterlegt und wird vom System als gesperrt markiert. Durch erneutes anklicken wird die Sperre wieder aufgehoben.

Falls Sie es nicht getan haben, müssen nun einige Züge und Lokomotiven in den Datenbanken angelegt werden. Wir verwenden hier die Zugnamen ‚Test 1’ und ‚Test 2’ mit den Loknamen ‚Test 1’ und ‚Test 2’. Den Lokomotiven ordnen wir die Digitaladressen 1 bis 2 zu.

Für den automatischen Betrieb mit der Zugsteuerung ist es wichtig, dass wir mit Zügen arbeiten und nicht mit einzelnen Lokomotiven !

Unter ‚Züge verwalten’ ist die Angabe des Zugnamens und der zugeordnete Lokomotive erforderlich. Im Dialog ‚Lokomotiven verwalten’ ist die Angabe des Loknamen, die Digitaladresse, die Anzahl der Fahrstufen und die Option Massensimulation einzugeben. Weitere Angaben sind nicht erforderlich. Das Erstellen einer Geschwindigkeitstabelle für die Lokomotiven und das Einmessen können wir später noch durchführen wenn wir mit echten Lokomotiven fahren.
Ob eine Lokomotiven fährt oder steht oder sie beschleunigt oder abgebremst wird, können wir sehr leicht in Logbuch des Interfaces verfolgen.

Die ersten Tests im Gleisbild führen wir folgendermaßen durch:

  • Setzen Sie einen Zug in den Zuganzeiger des ersten Blockabschnitts.
  • Schalten Sie das Signal auf Fahrt und fahren den Zug in Signalrichtung ab (Bitte beachten Sie, dass Züge die entgegen der gültigen Signalrichtung fahren, durch ein Halt zeigendes Signal nicht angehalten werden können. Die Signalsymbole stehen in Fahrtrichtung des Zuges immer auf der rechten Seite).
  • Klicken Sie bei gedrückter ‚Strg’- Taste in den Zuganzeiger dessen Abschnitt durch den fahrenden Zug reserviert ist. Der Zug wird nun in diesem Abschnitt angezeigt und das Signal des vorherigen Abschnittes springt auf Halt.
  • Wenn sie nun auf den vor dem Zug liegenden Abschnitt 3 klicken, wird das Signal des Abschnitt 2 wieder auf Fahrt gestellt und dafür das Signal des Abschnitts 3 auf Halt.
  • Wiederholen Sie die obigen Vorgänge einige Male und fahren Sie den Zug mehrmals im Kreis herum.
  • Halten Sie den Zug nun an und lösen eine eventuell noch vorhandenen Fahrtstraße auf. Dazu klicken Sie in den Zuganzeiger der den Zug anzeigt und betätigen ‚Zughalt’. Danach klicken Sie erneut in den Zuganzeiger und betätigen ‚Weitere...’ und ,Fahrstraße auflösen’.

Jetzt wollen wir vor dem fahrenden Zug ein Hindernis aufbauen und sehen was dann passiert:

  • Setzen Sie den Zug wieder in den Zuganzeiger von Blockabschnitt 1.
  • Blockieren sie den Abschnitt 3 durch auslösen einer Belegtanzeige. Sie können dies durch Klick mit der rechten Maustaste und dann mit ‚Melder simulieren’ tun. Das alternative festhalten der ‚Alt’- Taste und klicken in den Zuganzeiger bewirkt etwas ähnliches (er blockiert Abschnitte oder hält Züge fest).
  • Schalten Sie das Signal auf Fahrt und fahren Sie den Zug in Fahrtrichtung ab. Es wird wieder vor dem Zug liegende Blockabschnitt reserviert und der Zug setzt sich in Bewegung.
  • Klicken Sie bei gedrückter ‚Strg’- Taste mit der Maus in den reservierten Blockabschnitt 2. Der Zug wird nun in diesem Abschnitt angezeigt. Da jedoch der Abschnitt 3 blockiert ist, kann kein weiterer Fahrabschnitt mehr reserviert werden. Dadurch wird der Zug nun innerhalb des Abschnitts 2 angehalten.
  • Entfernen Sie die Sperre in Abschnitt 3 wieder. Nun wird das Signal des 2. Zuganzeigers auf Fahrt gestellt und der Zug wird sich in wenigen Sekunden wieder in Bewegung setzen.

Jetzt kann der Echtbetrieb auf Ihrer Anlage losgehen!

Die Funktionen der Software haben wir zuvor eingehend getestet und so kann es eigentlich zu keinen schwerwiegenden Störungen mehr kommen.

Legen Sie neben den Trennstellen der Belegtmeldung oder der Kontakte einen Papierstreifen oder einen anderen Gegenstand. Dies ist ja gleichzeitig auch der Beginn eines anderen Blockes. So können Sie leichter verfolgen, was im Gleisbild und auf dem Gleis geschieht.

Zwei Dinge müssen jetzt noch gemacht werden:
wenn sie bisher noch nicht mit richtigen Zügen gefahren sind, müssen sie nun die zu verwendenden Lokomotiven einmessen. Denn ohne die korrekte Geschwindigkeitstabelle wird ein Zug nicht an der gewünschten Stelle anhalten. Wie dies gemacht wird, steht an anderer Stelle (z.B. Seite 208) in diesem Buch ...

Beginnen Sie zunächst mit einer einzelnen Lokomotive und prüfen sie an verschiednen Stellen der Anlage das Anhalten der Lok und kontrollieren die Bremswege. Nehmen Sie jetzt gegebenenfalls nötige Korrekturen vor. Dies kann z. B. mit der Bremswegkorrektur in den Lokparametern oder im Gleisbild mit der Karteikarte ‚Bremsweg’ gemacht werden.

  • Stellen Sie das erste Fahrzeug auf Block 1 und tragen im Zuganzeiger den Namen des Zuges ein.
  • Stellen Sie das Signal auf Fahrt und fahren Sie den Zug mit der Zugsteuerung ab.
  • Da alle Abschnitte frei sind, kann unser Zug nun endlos im Kreis fahren. Sie sollten beobachten, dass die Signalsymbole hinter dem fahrenden Zug auf Halt gehen und nach verlassen des Abschnittes wieder auf Fahrt gestellt werden.

Jetzt können wir einmal die Strecke vor dem Zug blockieren:

  • Klicken Sie bei gedrückter ‚Alt’- Taste in einen Zuganzeiger vor dem Zug. Bitte verwenden Sie nicht den direkt vor dem fahrenden Zug liegenden Abschnitt, denn er ist ja schon reserviert und wird als frei angenommen. Wenn Sie die Sperre mit der Simulation der Belegtmeldung auslösen, sollten Sie den Zuganzeiger hinter dem fahrenden Zug nehmen. Vor dem Zug würde die Zugsteuerung annehmen, dass er in diesem Moment in angeklickten Abschnitt einfährt.
  • Nun sollte der Zug noch solange weiterfahren, bis die Zugsteuerung keinen neuen Abschnitt mehr reservieren kann. Er wird dann abgebremst und hält im angezeigten Block an. Wenn die Sperre wieder aufgehoben wird, muss sich der Zug nach einer kurzen Pause wieder in Bewegung setzen.
  • Wiederholen Sie dies einige Male ...
  • Halten Sie den Zug an und entfernen eventuell die noch reservierte Fahrstrasse.

Klappt so weit alles ? Dann können Sie nun mit einem 2. Zug oder Lokomotive fahren. Vergessen Sie nicht: auch wenn nur eine Lok auf den Gleisen steht, müssen Sie in Railware immer einen Zug mit einer Lok konfigurieren und verwenden.

  • Stellen Sie die zweite Lok auf den Blockabschnitt hinter der 1. Lok und tragen Sie den Zugnamen in den zugehörigen Zuganzeiger ein.
  • Starten Sie die den vorderen Zug (Signal auf Fahrt und Abfahren) und warten Sie, bis er eine Runde gedreht hat und hinter dem zweiten Zug zum Stehen kommt.
  • Fahren Sie nun den 2. Zug ab. Sobald er den nächsten Abschnitt erreicht hat, sollte sich der erste Zug wieder in Bewegung setzen.
  • Lassen Sie die Loks einige Runden drehen. Es können auch gerne ein paar Stunden sein ...

Zum Abschluss sollten Sie noch ein paar Experimente mit angehängten Wagen machen. Beobachten Sie, ob sich dadurch etwas ändert.

Falls Sie die Testanlage mit Schaltgleisen oder anderen Kontakten aufgebaut hatten (Beispiele 2 und 3), dann werden Sie feststellen, dass der hintere Zug schon anfährt obwohl noch Wagen des ersten Zuges im Abschnitt sind. Das ist der Beweis für die anfänglichen Erläuterungen zur Rückmeldung !!!

Alles in Ordnung? Prima - Sie haben es geschafft !


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